Bachs Schüler berichten

Sonderausstellung im Bachmuseum Leipzig vom 20. April bis 23. September 2018

Johann Sebastian Bach war ein gefragter Lehrer. Zeit seines Lebens unterrichtete er talentierte junge Musiker in Klavier-, Orgelspiel und Komposition. Da Bach seine Schüler oft in seiner Wohnung beherbergte, gewannen sie tiefe Einblicke in den Alltag des Komponisten. Was können sie uns über ihren Lehrer berichten? Auf der Suche nach bislang unbekannten Bach-Dokumenten durchforsten Wissenschaftler des Bach-Archivs seit 2002 historische Archive und Bibliotheken in ganz Deutschland. Ein laufendes, von der Fritz Thyssen Stiftung gefördertes Forschungsprojekt spürt den über 100 Privatschülern Bachs nach. Ihre Lebensläufe, Briefe, Bewerbungen und Zeugnisse geben Aufschluss über Bachs Unterrichtspraxis und bieten neue Erkenntnisse zu seinem Leben und Werk. Die Ausstellung gibt Einblicke in die spannensten Quellenfunde des Forschungsprojektes und stellt Wege und Methoden der Wissenschaftler vor. Exemplarisch folgt sie den Spuren der Schüler und führt unter anderem nach Augsburg, wo Philipp David Kräuter das Musikleben der freien Reichsstadt prägte. Bachs Unterrichtsmethoden können Besucher an einer interaktiven Station nachvollziehen und dabei ein Clavichord selbst ausprobieren. Zahlreiche Klangbeispiele lassen die Kompositionen der Schüler mit denen ihres großen Lehrmeisters vergleichen. Doch was haben eine mathematische Doktorarbeit und ein Messinstrument aus der Schifffahrt mit Bachs Kreuzstabkantate zu tun? Diese und andere Fragen beantwortet die Ausstellung und nimmt die Besucher auf eine fazinierende Entdeckungsreise mit.

Öffnungszeiten: Di - So 10 – 18 Uhr

 

Händel-Festspiele Halle 2018

Vom 25. Mai bis zum 10. Juni 2018 ist Halle an der Saale wieder Schauplatz der glanzvollen Händel-Festspiele. Unter dem Motto „Fremde Welten“ werden an 17 Festspieltagen über 100 Veranstaltungen im Haupt- und Nebenprogramm in der Geburtsstadt des Komponisten und der Umgebung stattfinden, um den großen Sohn der Stadt zu feiern und ganz besondere Musikveranstaltungen an authentischen Orten erlebbar zu machen.

Die Festspiele präsentieren in acht Opern, drei weiteren szenischen Aufführungen, drei Oratorien, sechs Festkonzerten und mehreren genreübergreifenden Veranstaltungen 15 ECHO Klassik-Preisträger. Hier treffen sich die Stars der internationalen Barockmusikszene. Live zu erleben sind u. a.: die mehrmalige ECHO Klassik- und Grammy-Gewinnerin Joyce DiDonato, die Sopranistinnen Julia Lezhneva und Sophie Karthäuser, die Mezzosopranistinnen Magdalena Kožená und Ann Hallenberg, die Altistin Nathalie Stutzmann sowie die Countertenöre Max Emanuel Cencic und Xavier Sabata. Für musikalischen Hochgenuss sorgen darüber hinaus international renommierte Ensembles wie „Il Pomo d’oro unter der musikalischen Leitung von Maxim Emelyanychev, John Butt mit dem Dunedin Consort und das La Cetra Barockorchester unter der Leitung von Andrea Marcon. Wie in den vergangenen Jahren werden Brücken zu anderen Musikgenres wie dem Jazz sowie der elektronischen Musik und der Rockmusik geschlagen. Ferner gibt es in mehreren Konzerten einen spannenden musikalischen Dialog mit anderen Kulturen, z. B. mit türkischer und persischer Musik.

Weitere Informationen unter: www.haendelhaus.de

Frauen und Bachs Musik

Sonderausstellung im Bachhaus Eisenach vom 27. April bis 4. November 2018

Die Sonderausstellung schlägt am Beispiel von neun Frauen-Persönlichkeiten einen Bogen vom sich wandelnden Frauenbild in der Bach-Zeit über die Bach-Pflege im Kreis um Prinzessin Anna Amalie von Preußen und in den Berliner Salons um 1800 bis zum Einfluss früher Bach-Interpretinnen auf heutige Hörgewohnheiten. Zur Bach-Zeit (1685-1750) begannen Frauen, sich aus der ihnen zugedachten Rolle von „Gehülfinnen“ ihrer Ehemänner zu emanzipieren.

Die Ausstellung illustriert das am Beispiel von Bachs zweiter Ehefrau Anna Magdalena, die als fürstliche Sängerin in Köthen engagiert war, der Dichterin Christiane Mariane von Ziegler, kaiserliche „poeta laureata“, welche die Texte zu neun Kirchenkantaten Bachs verfasste, der Übersetzerin und Philosophin Luise Adelgunde Victorie Gottsched, die in Leipzig Kompositionsunterricht bei Bachs bestem Schüler nahm und bei Bach-Aufführungen mitgewirkt haben soll, und der mit den Bachs befreundeten Opern-Diva Faustina Hasse.

Des weiteren widmet sich die Ausstellung fünf Frauen, die an der Bewahrung, Wiederentdeckung und Rezeption von Bachs Musik maßgeblich beteiligt waren: Die komponierende Prinzessin Anna Amalia von Preußen sammelte in ihrer Amalien-Bibliothek zahlreiche Bach-Handschriften, die sonst vielleicht verloren wären, darunter die h-Moll-Messe und die Brandenburgischen Konzerte. Sara Levy, die Tochter des Hofjuden Friedrichs des Großen Daniel Itzig, soll in ihrem viel besuchten musikalisch-literarischen Salon in Berlin einen regelrechten „Bach-Kultus“ getrieben haben. Ihre Schwester Bella Salomon hatte Klavierunterricht bei Bachs letztem Schüler Kirnberger erhalten und schenkte 1823 eine Abschrift von Bachs Matthäus-Passion ihrem Enkel Felix Mendelssohn Bartholdy. Dessen Schwester Fanny Hensel war genauso Bach-begeistert wie er und war mit ihren Sonntagsmusiken in Berlin eine kaum weniger einflussreiche Bach-Vermittlerin. Die polnische Pianistin Wanda Landowska schließlich entdeckte 1896 das „Bach-Cembalo“ im Berliner Musikinstrumenten-Museum, begeisterte sich für dieses altertümliche Instrument und wurde weltweit erste Dozentin für Cembalo in Berlin. Sie setzte sich so unermüdlich für das damals fast vergessene Instrument ein, dass es heute zum Standard gehört, wo immer Bach erklingt.

Öffnungszeiten des Museums:

täglich 10 – 18 Uhr

 

Das verdächtige Saxophon. „Entartete Musik“ im NS-Staat

Sonderausstellung im Richard Wagner Museum Bayreuth – 15. März bis 27. Mai 2018

Nach den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen von 1933 und der Vertreibung und Inhaftierung regimekritischer Künstler folgte 1937 die Münchner Ausstellung „Entartete Kunst“.  Auch in der Musik wurden vor allem die ästhetischen und stilistischen Tendenzen der Moderne als „Degeneration“ und „Zersetzung“ gebrandmarkt.  So wurde im Mai 1938 bei den „Reichsmusiktagen“ in Düsseldorf eine Ausstellung „Entartete Musik“ gezeigt. Wie die Münchner Schau stellte sie angeblich „Undeutsches“ an den Pranger und diskriminierte jüdische Operetten- und Schlagerkomponisten, atonale Werke und den Jazz als „artfremd“.
 
Während die zu Wagners 125. Geburtstag eröffneten Reichsmusiktage mit der Ausstellung zur ‚Entarteten Musik‘ deren Diffamierung popularisierten, wurde in Bayreuth der Geburtstag des „Meisters“ mit der endgültigen Verstaatlichung des Wagner-Erbes begangen: Auf Anregung Winifred Wagners wurde am 22. Mai 1938 per „Führer-Erlass“ die „Richard-Wagner-Forschungsstätte“ errichtet und direkt der Reichskanzlei unterstellt. Als oberstes Ziel formulierte die der Gründung zugrunde liegende Denkschrift die stete „Gegenwartsbezogenheit“ der Wagner-Forschung. Neben zahllosen Zeugnissen stramm nationalsozialistischer Gesinnung bestand diese ‚Forschung‘ vorwiegend in dem langwierigen Nachweis der ‚arischen‘ Abkunft Richard Wagners. Ansonsten diente die „Forschungsstätte“ der pseudowissenschaftlichen Affirmation der Wahnfried-Ideologie. Standen schon die Festspiele mit ihrer vor allem jüdische Mitwirkende ausgrenzenden Besetzungspolitik fest auf dem Boden der Nürnberger Gesetze, war nun auch die ideologische Fundierung des nationalsozialistischen Wagner-Bildes ein gemeinsames Anliegen der Wahnfried-Familie und der politischen Propaganda des Regimes. Thomas Mann sprach später von den Bayreuther Festspielen als „Hitlers Hoftheater“.
 
Fünfzig Jahre nach der Eröffnung der Ausstellung „Entartete Kunst“ haben Peter Girth (Düsseldorfer Symphoniker) und Albrecht Dümling (Berlin) in einer kommentierten Rekonstruktion der NS-Schau an die diskriminierende ideologische Reglementierung und Indienstnahme des deutschen Musiklebens durch den Nationalsozialismus erinnert. Im Auftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker und der Tonhalle Düsseldorf entstand 2007 eine Neufassung unter dem Titel „Das verdächtige Saxophon. ‚Entartete Musik‘ im NS-Staat“. Ab 15. März 2018 zeigt das Richard Wagner Museum Bayreuth die Wanderausstellung „Das verdächtige Saxophon. ‚Entartete Musik‘ im NS-Staat“. Erweitert wird die Ausstellung in Bayreuth durch Exponate, welche die politische Indienstnahme des Wagner-Erbes dokumentieren.
 
Öffnungszeiten des Museums:
Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
 

„Ich lasse mich nicht zermahlen!!!“  – Friedelind Wagner und Bayreuth

Eine Intervention im Siegfried Wagner-Haus Bayreuth vom 30. März bis 27. Mai 2018

Friedelind Wagner, die älteste Tochter von Richard Wagners Sohn Siegfried und dessen Frau Winifred, war eine der prominentesten Vertreterinnen der Opposition gegen die Festspiele als „Hitlers Hoftheater“ und die begeisterte Schützenhilfe aus Wahnfried. Sie hat bewiesen, dass man als „Wagner“ durchaus kein Nationalsozialist sein musste. Am 29. März 2018 wäre sie 100 Jahre alt geworden.

„Ich lasse mich nicht zermahlen!!!“ schrieb Friedelind Wagner am 6. November 1939 in einem Brief an ihre Tante Daniela Thode. Friedelind Wagner steht mithin für einen bedeutsamen Kontrapunkt gegen den Geist, der sich exemplarisch im Siegfried Wagner-Haus manifestierte. Von Jugend an gab sie das „schwarze Schaf“ in der Familie und ging nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 im Alter von erst 21 Jahren ins entbehrungsreiche amerikanische Exil. Es ist indessen schwer zu beurteilen, ob der endgültige Bruch mit Wahnfried vor allem politischen Überzeugungen entsprang oder in höherem Maße ihrer notorischen Daueropposition gegen die Mutter und ihrer Außenseiterrolle in der Familie. In jedem Fall wurde Friedelind Wagner, inzwischen amerikanische Staatsbürgerin, nach ihrer Rückkehr nach Bayreuth 1953 als „Verräterin“ beschimpft.

Das Richard Wagner Museum zeigt vom 30. März bis zum 27. Mai 2018 unter dem Titel „‚Ich lasse mich nicht zermahlen!!!‛– Friedelind Wagner und Bayreuth“ eine Intervention zu Friedelind Wagner im Rahmen seiner Dauerausstellung im Siegfried Wagner-Haus.

Öffnungszeiten des Museums:

Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr

 

„So fremd, so nah“

Jahresausstellung des Händel-Hauses Halle/Saale ab dem 23. Februar 2018

Die ständige Auseinandersetzung mit dem Fremden gehörte zu Händels realer Lebenswelt. Sein Aufbruch in unbekannte Regionen war Wagnis und Chance zugleich. Er lernte fremde Sprachen, Länder, Kulturen und Religionen kennen. Wie nur wenigen Menschen seiner Zeit war es ihm vergönnt, zu reisen und dadurch Informationen aus erster Hand zu sammeln. Das war damals noch mehr oder minder beschwerlich und gefährlich und kostete ein Vermögen. Wer sich keine Reisen leisten konnte, war auf Berichte und Zeitungsmeldungen angewiesen und machte sich dann sein eigenes, mitunter recht verzerrtes Bild von der fernen Realität. In der weltoffenen Metropole London hatte Händel tagtäglich Gelegenheit, Menschen aus fremden Kulturen zu begegnen. England profitierte wirtschaftlich nicht nur von seinen globalen Handelsbeziehungen, sondern auch von der Ausbeutung der Kolonien und vom Sklavenhandel. Hat Händel diese Schattenseite des ökonomischen Aufschwungs bewusst wahrgenommen? Die Handlungen vieler seiner Bühnenwerke sind in fernen Ländern und Regionen angesiedelt. Händel nimmt sein Publikum mit auf Reisen quer durch Europa und Asien, nach Jerusalem, an den Bosporus, bis nach Ägypten, Armenien, Persien und Indien. Oder er entführt uns ins antike Rom und an Orte der griechischen Mythologie, in die heile Welt Arkadiens, in die Zeit der Kreuzritter oder gar ins Übersinnliche, Märchenhafte. In musikalischer Hinsicht bleibt er jedoch Europäer und Komponist der Barockzeit.
Ist Händels Welt uns heute fremd geworden, oder gibt es nicht auch Vieles, was uns vertraut ist? Wir laden Sie ein, dieser und anderen spannenden Fragen nachzugehen. In der Ausstellung erwartet Sie manches Fremde, Seltsame, das ganz nah zu erleben ist. Zu den besonders sehenswerten Exponaten zählen Reiseberichte der Händelzeit, Noten-Erstdrucke und liebevoll illustrierte Libretti zu Händel-Opern sowie Grafiken und schließlich auch Musikinstrumente, die vom Fernweh ihrer einstigen Besitzer zeugen.

Öffnungszeiten: 

April-Oktober       Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

November - März  Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr

Blut und Geist – Bach, Mendelssohn und ihre Musik im Dritten Reich

Sonderausstellung im Mendelssohn-Haus Leipzig, verlängert bis 17. Juni 2018

Felix Mendelssohn Bartholdy gilt als Wiederentdecker der Bachschen Musik. Im Jahr 1829 führte er erstmals seit Bachs Tod dessen Matthäuspassion in der Berliner Singakademie wieder auf und rückte damit Bachs bis dahin fast vergessene, nur in Liebhaber-Zirkeln gepflegte Musik in das Zentrum eines neuen, nationalen Musikinteresses. Hundert Jahre später sollte sich das Bild vollständig gewandelt haben. Während Bach nun als der „Deutscheste der Deutschen“ gilt und ihm von Hitler und Goebbels öffentlich gehuldigt wird, erscheint der „Jude“ Mendelssohn als gefährlicher „Zwischenfall“ der Musikgeschichte, der zur „Verweichlichung“ der deutschen Musik im 19. Jahrhundert entscheidend beigetragen habe.

Die Verstrickung der Musikwissenschaft, der Bachforschung und Bachpflege in die Verbreitung der Rassenideologie des Dritten Reichs zu erzählen und unter Darstellung der Folgen aufzuarbeiten, ist ein Anliegen dieser Ausstellung, die das Bachhaus Eisenach erstmals zum 200. Geburtstag Mendelssohns 2009 zeigte.

Gartenhaus des Mendelssohn-Hauses Leipzig

täglich geöffnet von 10-18 Uhr, Eintritt frei

Brahms Wochen 2018

21. April bis 23. Juni 2018

Seit 1997, dem Jahr des 100. Todestages von Johannes Brahms, feiern wir alljährlich die Brahms-Wochen in Heide und der näheren Umgebung.

Als Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein möchten wir mit diesem kleinen Festival einen wichtigen kulturellen Beitrag in die traditionsreichen Konzertsäle und Kirchen der Region bringen – und damit unser Herzens-Anliegen erfüllen, das bedeutende künstlerische Erbe des Komponisten in die Zukunft zu tragen.

Die vielen wunderbaren Erlebnisse und Erfahrungen, die uns die Brahms-Wochen im Laufe der Jahre beschert haben, spornen uns an, auch weiterhin Programme mit hochkarätigen Interpreten aus dem In- und Ausland sowie mit hochbegabten Nachwuchsmusikern zusammenzustellen, die hoffentlich ein erwartungsfrohes Publikum in die Säle “locken” können.

Zum Auftakt der diesjährigen Brahms Wochen wird am 21. April 2018 der Brahms-Preis an die Sopranistin Christiane Karg verliehen. An wechselnden Veranstaltungsstätten folgen in den Monaten Mai und Juni verschiedene Konzerte; das genaue Programm ist auf der Homepage der Brahms Gesellschaft Schleswig-Holstein unter www.brahms-sh.de nachzulesen.

 

 

Deutschland verfügt über musikalische Traditionen und Nachlässe von außerordentlichem Wert: Händel, Schütz und Bach, Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Brahms und Wagner sind - um nur einige Namen zu nennen - weltweit bekannte und geschätzte Komponisten. Ihr Wirken hat eine einzigartige Musiklandschaft wesentlich mitgeformt.

Zahlreiche Orchester, Chöre und Ensembles, renommierte Musikfestivals und -reihen, Musikerhäuser mit Museen, öffentliche Archive und Bibliotheken, aber auch private Sammlungen bewahren ihr musikalisches Erbe.

Diesen unschätzbaren Fundus gilt es immer wieder neu zu beleben und für die Gegenwart zu erschließen. Den in der Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen Deutschlands zuusammengeschlossenen Häusern kommt dabei eine wichtige Rolle zu. In ihnen begegnen wir dem Werk von Musikern und Komponisten, die die Kulturnation Deutschland außerordentlich bereichert haben. Über das individuelle Portrait, über die Vermittlung des einzelnen Œuvres hinaus tragen die Musikermuseen aber auch zur Pflege musikalischer Tradition insgesamt bei. Die vorliegende Broschüre unterstreicht diesen Aspekt der Zusammenschau, und sie lädt zu einer Reise in die Musikgeschichte Deutschlands ein. Ich wünsche diesem Reiseführer regen Gebrauch und eine große Resonanz.

Bernd Neumann, MdB
Staatsminister bei der Bundeskanzlerin
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Zitat: Vorwort zur Broschüre der Arbeitsgemeinschaft "Musikermuseen in Deutschland", 2007.