"Richard Wagner. Ludwig van Beethoven"

Intervention in der Dauerausstellung des Richard Wagner Museums vom 17. März bis 7. Juni 2020

Aus Anlass des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens und des 150. Jahrestags der Veröffentlichung von Richard Wagners „Beethoven“-Schrift präsentiert das Richard Wagner Museum eine vorübergehende Schwerpunktsetzung in seiner Dauerausstellung, die Wagners produktive Beethoven-Rezeption und deren Einflüsse auf das eigene Werk nachzeichnet und verdeutlicht.
 
Die Bewunderung für Ludwig van Beethoven ist ein konstantes Leitmotiv in Richard Wagners Leben. Die Auseinandersetzung mit Beethovens Werk ist für Wagners kompositorisches Schaffen und die Idee des musikalischen Dramas von fundamentaler Bedeutung.

Die von Wagner selbst so bezeichneten frühesten musikalischen Erweckungserlebnisse in Dresden und Leipzig kreisen um die Werke des Bonner Komponisten. Als Dirigent begleiten ihn die Werke Beethovens lebenslang und schließlich bis nach Bayreuth, wo er die 9. Symphonie zur Feier der Grundsteinlegung des Festspielhauses 1872 leitet.

Vor allem diese 9. Symphonie Beethovens ist für Wagner Höhepunkt und gleichzeitig Ende der Instrumentalmusik des Idealismus und bildet damit das Fundament und den Ausgangspunkt seiner theoretischen Überlegungen über die Entwicklung der Oper auf dem Weg zum Gesamtkunstwerk.

1870 verfasst Richard Wagner seinen bedeutenden Essay „Beethoven“, der als eine seiner zentralen Kunstschriften gelten kann. Ganz unter dem Einfluss der Philosophie Schopenhauers formuliert Wagner darin erstmals eine psychologische Wirkungsästhetik der Musik.

 

Öffnungszeiten des Museums: Di-So 10-17 Uhr

Händel trotz(t) Corona-Pandemie

Händel Day am 6. Juni

Am Samstag, dem 6. Juni 2020, feiern wir im Geburtshaus des berühmten Barockkomponisten ein großes Händel-Fest. Nach Absage der Händel-Festspiele durch die Corona-Pandemie gibt es nun live und kostenfrei mit international gefeierten und hochkarätigen Stars der Barockmusik, wie dem Countertenor und Händel-Preisträger 2020 Valer Sabadus, dem vielseitigen Tenor Daniel Behle, dem Bassbariton Andreas Wolf, der Lautten Compagney Berlin unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Katschner, dem Pera Ensemble mit Mehmet C. Yeºilçay, dem G.A.P.-Ensemble unter der Leitung von Emilio Percan, dem Classical-Crossover-Spezialisten von „Bridges to Classics“ Bernd Ruf und Musikern der German Pops Band und Singers und weiteren Künstlern von 16 bis circa 22 Uhr ein facettenreiches Händel-Festspiel-Programm. Ergänzt wird es mit diversen Live-Schaltungen nach Krakau, Prag, Italien, London, Göttingen und Karlsruhe.

Freuen Sie sich auf weitere musikalische Grüße und Überraschungen. Durch das Programm führen Clemens Birnbaum, der Direktor der Stiftung Händel-Haus und Intendant der Händel-Festspiele, und die MDR-Kultur-Moderatorin Grit Schulze!
- In Zusammenarbeit mit MDR Kultur und MDR Klassik! -

Feiern Sie im Livestream mit unter: www.haendelfestspiele-halle.de

Hommage an Beethoven

im Mendelssohn-Haus Leipzig

Hommage an Beethoven – Ein klangvoller Beitrag des Mendelssohn-Hauses zum Beethovenjahr.

Felix Mendelssohn Bartholdy hat die Musik und die Ausdruckskraft Ludwig van Beethovens sehr bewundert; dies spiegelt sich auch in den erhellenden und erheiternden Bemerkungen wider, die dem Besucher im Raum begegnen. Keine Sonderausstellung, sondern eine Einladung zum Verweilen und Entspannen mit der Musik Beethovens. Die Klanginstallation wird bis zum 10. Januar 2021 zu erleben sein.

Gartenhaus des Mendelssohn-Hauses Leipzig

täglich geöffnet von 10-18 Uhr, Eintirtt frei

Germany possesses musical traditions and legacies of extraordinary value: Handel, Schuetz and Bach, Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Brahms, and Wagner - to mention only a few names - are composers who are known and treasured throughout the world. Their work has played a significant role in shaping a unique musical landscape.

Numerous orchestras, choruses, ensembles, renowned music festivals and series, music houses with museums, public archives and libraries, but also private collections preserve their musical heritage.

It is necessary to revitalize this inestimable fund again and again and to develop it for the present. At the same time, an important role befits the houses combined in the consortium of music museums of Germany. In them we encounter the work of the musicians and composers who have extraordinarily enriched the cultural nation of Germany. However, beyond the individual portrait, beyond the procurement of individual oeuvres, the music museums also contribute overall to the maintenance of musical tradition. The present brochure underscores this aspect of the synoptic presentation and invites the reader on a journey into the musical history of Germany. I hope this tour guide will be actively used and receive a large response.

Bernd Neumann, Member of the Lower House of the German Parliament
Minister of State with the Federal Chancellor
Commissioner of the Federal Government for Culture and Media

Quoted from: Foreword to the brochure "Music Museums in Germany", 2007.