Brahms-MuseumTreppenaufgang

Brahms-Museum Hamburg

Peterstraße 39
20355 Hamburg

Telefon +49.40.4191 3086

Web: www.brahms-hamburg.de
E-Mail: info@brahms-hamburg.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10.00–17.00 Uhr

Gruppen nach Vereinbarung

24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen

Das Brahms-Museum befindet sich seit 1971 in einem historischen Gebäude von 1751 in der Hamburger Neustadt – unweit der Speckstraße, in der das 1943 im Krieg zerstörte Geburtshaus des Komponisten und Hamburger Ehrenbürgers stand. Es wird betreut von der 1969 gegründeten Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg.

Das Museum be herbergt auf zwei Etagen in seinen Räumen, die von der Carl-Toepfer-Stiftung zur Verfügung gestellt werden, eine reichhaltige Fotodokumentation, Faksimile-Ausgaben von Brahms-Notenhandschriften und -Briefen, einige seiner persönlichen Gebrauchsgegenstände, Büsten des Komponisten, eine Präsenzbibliothek mit über 300 Büchern und den Bänden der neuen Brahms-Gesamtausgabe aus dem G. Henle Verlag, ferner ein Tafelklavier aus dem Jahr 1859/61 und eine Tonträgersammlung aller Brahms-Werke.

Sonderausstellungen sowie Konzert- und Vortragsveranstaltungen im wenige Schritte entfernt gelegenen Lichtwark-Saal der Carl-Toepfer-Stiftung erweitern das Programm des Museums.

Deutschland verfügt über musikalische Traditionen und Nachlässe von außerordentlichem Wert: Händel, Schütz und Bach, Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Brahms und Wagner sind - um nur einige Namen zu nennen - weltweit bekannte und geschätzte Komponisten. Ihr Wirken hat eine einzigartige Musiklandschaft wesentlich mitgeformt.

Zahlreiche Orchester, Chöre und Ensembles, renommierte Musikfestivals und -reihen, Musikerhäuser mit Museen, öffentliche Archive und Bibliotheken, aber auch private Sammlungen bewahren ihr musikalisches Erbe.

Diesen unschätzbaren Fundus gilt es immer wieder neu zu beleben und für die Gegenwart zu erschließen. Den in der Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen Deutschlands zuusammengeschlossenen Häusern kommt dabei eine wichtige Rolle zu. In ihnen begegnen wir dem Werk von Musikern und Komponisten, die die Kulturnation Deutschland außerordentlich bereichert haben. Über das individuelle Portrait, über die Vermittlung des einzelnen Œuvres hinaus tragen die Musikermuseen aber auch zur Pflege musikalischer Tradition insgesamt bei. Die vorliegende Broschüre unterstreicht diesen Aspekt der Zusammenschau, und sie lädt zu einer Reise in die Musikgeschichte Deutschlands ein. Ich wünsche diesem Reiseführer regen Gebrauch und eine große Resonanz.

Bernd Neumann, MdB
Staatsminister bei der Bundeskanzlerin
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Zitat: Vorwort zur Broschüre der Arbeitsgemeinschaft "Musikermuseen in Deutschland", 2007.